Ein professioneller Vermarkter, der Klarheit in der Ideensammlung für soziale Medien findet

Belva Anandya Inazyas Arbeit als Social-Media- und Key-Opinion-Leader-Spezialistin beginnt selten mit dem Posten von Inhalten. Sie startet viel früher, wenn noch alles abstrakt ist. Eine Marke kommt meist mit einem groben Ziel zu ihr: Bekanntheit steigern, das Image neu positionieren oder etwas Neues launchen. Von dort aus muss sie diese Richtung in Content-Säulen, konkrete Ideen, Formate, Captions und schließlich die Umsetzung über verschiedene Plattformen hinweg übersetzen.
Diese frühe Phase ist der Moment, in dem das meiste Denken stattfindet und in dem vieles auch unklar wirken kann.
Wenn Ideenfindung schwer zu steuern wird
Arbeit in den sozialen Medien wirkt an der Oberfläche oft einfach, doch das Denken dahinter ist fragmentiert. Vor Xmind waren Belvas Ideen auf viele Orte verteilt. Einige steckten in Notizen-Apps, andere in zufälligen Dokumenten oder Tabellen, und manchmal in WhatsApp-Nachrichten an sich selbst mitten am Tag.
Was diese Phase herausfordernd machte:
Ideen wurden in vielen Tools und an vielen Orten erfasst
Für mehrere Marken mussten Tonalitäten, Zielgruppen und Ziele gewechselt werden
Lineare Formate machten es schwer zu erkennen, wie Ideen zusammenhingen
Die Arbeit mit mehreren Marken machte diese Zersplitterung noch schwerer zu übersehen. Jede Marke brachte ihren eigenen Ton, ihre eigene Zielgruppe und ihr eigenes Ziel mit. Wenn Belva versuchte, mithilfe linearer Formate wie Listen oder Dokumenten Ideen zu entwickeln, fühlte sie sich oft blockiert. Es war schwierig, das große Ganze zu erkennen. Manchmal verbrachte sie zu viel Zeit damit, eine einzige Idee zu verfeinern. In anderen Momenten sprang sie ohne klare Struktur zwischen Ideen hin und her.
Ein weiteres Problem war die Abstimmung. In Präsentationen oder internen Gesprächen fragten Teammitglieder oder Kundinnen und Kunden, warum eine bestimmte Content-Idee existierte und wie sie mit der Strategie der Marke zusammenhing. Die Logik ergab in ihrem Kopf Sinn, war auf dem Papier aber nicht klar sichtbar. Anderen diesen Gedankengang zu erklären, kostete Zeit und ließ die Ideenfindung eher stressig als kreativ wirken.
Den Ausgangspunkt verschieben
Was sich bei Belvas Herangehensweise an die Ideenfindung änderte:
Sie begann nicht mehr mit Listen oder Dokumenten
Sie begann bei der Marke selbst und arbeitete sich nach außen vor
Ideen durften zunächst unordentlich bleiben, bevor sie verfeinert wurden
Belva begann Xmind zu nutzen, als ihr klar wurde, dass ihr Denken keinen geraden Linien folgte. Ideen entstanden in Verzweigungen, nicht in Listen.
Statt mit einem Dokument begann sie mit einem zentralen Punkt – der Marke selbst. Da sie in der Hospitality-Branche arbeitet, musste sie mehrere Perspektiven gleichzeitig berücksichtigen. Von diesem Zentrum aus baute sie Content-Säulen wie Host oder Hotelier, Gast, Nachbarschaft und Produktwissen auf. Jede Säule konnte sich dann in Content-Ideen, Formate, Hooks und Umsetzungsnotizen weiterentwickeln.
Dieses Diagramm zeigt, wie Belva Content-Säulen strukturiert und Ideen aus verschiedenen Markenperspektiven erkundet:

Mit der Zeit wurde das ihr natürlicher Ausgangspunkt. Bevor sie Redaktionspläne erstellte, Captions schrieb, Canva öffnete oder Posts terminierte, öffnete sie Xmind. Es wurde zu einem Ort, an dem Ideen in ihrer frühen, unstrukturierten Form existieren und nach und nach Gestalt annehmen konnten.
Auch breitere Diskussionen profitierten von diesem Ansatz. Wenn sie Kampagnen brainstormte oder an go-to-market-Ideen arbeitete, hielt Belva zunächst alles fest, statt frühes Denken in Folien zu pressen. In einem Fall half das bei der Einführung eines Premium-Services, bei der es notwendig war, das Wertversprechen aufzuschlüsseln, um Leistungsmerkmale und Positionierung zu schärfen.
Dieses Diagramm zeigt, wie komplexer Servicewert in der Kampagnen- und go-to-market-Planung aufgeschlüsselt wird:

Wie Klarheit Belvas Zusammenarbeit veränderte
Als Ideen sichtbar und verknüpft wurden, fühlte sich die Ideenphase anders an. Belva fühlte sich beim Start eines neuen Projekts nicht mehr überfordert, selbst wenn Marken komplex waren oder der Zeitplan eng war.
Mit der Zeit wurde der Unterschied deutlich:
Ein neues Projekt zu starten fühlte sich selbst bei engen Zeitplänen nicht mehr überwältigend an
Ideen konnten erneut aufgegriffen und angepasst werden, statt von Grund auf neu aufgebaut zu werden
Gespräche verlagerten sich von der Erklärung einzelner Ideen hin zur Diskussion der Gesamtausrichtung
Ideen blieben nicht mehr nur in ihrem Kopf. Einmal im Diagramm festgehalten, ließen sie sich leichter erneut aufrufen, anpassen und weiterentwickeln. Dadurch musste sie bei Überarbeitungen oder neuen Content-Anforderungen nicht jedes Mal alles von vorne neu durchdenken.
Auch die Gespräche wurden besser. Statt Ideen einzeln zu erklären, konnte Belva zeigen, wie jedes Content-Element in eine größere Struktur passte. Das machte die Abstimmung mit Teamkollegen und Kundinnen und Kunden reibungsloser und stärkte das Vertrauen in ihre Empfehlungen.
Am wichtigsten: Die Ideenfindung machte wieder Freude. Statt unter Druck zu stehen, sofort perfekte Ideen zu haben, konnte sie erkunden, sich verzweigen und verfeinern – auf eine Weise, die ihrer natürlichen Denkweise entsprach.
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